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Der Schnäppchen-Jäger
Wild entschlossen will man sich den Fahrtwind um die Nase wehen lassen. Es geht ja um den Wind, bezüglich des Motorrads ist man sehr flexibel. Mindestens 750 ccm - darf auch gerne etwas mehr sein und ordentlich Peesse. Klaro! TÜV möglichst neu, naja mit einem Jahr geht’s auch noch und am besten scheckheftgepflegt. Da das ganze ja eh nur Hobby ist, sind 1500 Euro reichlich!
Man durchstöbert ein paar Anzeigen- heftchen oder das Internet nach seinem Traumbike und ist tatsächlich fündig geworden. Nach einigen mails und Telefonaten hat man schnell die Spreu vom Weizen getrennt. Es geht los! Transporter chartern, Geld einstecken und dann mal auf die Piste. Der Traum könnte ja gleich wahr werden. Und für ein Traumbike nimmt man schon mal paar Kilometer in Kauf. Der Verkäufer wartet schon gespannt auf den Interessenten. Das Moped ist schön hergewienert, die Batterie rand voll geladen,und schon mal warm gemacht, dass das gute Stück auch einen guten Eindruck macht. Der leichte Ölfilm an der Fußdichtung längst mit einem sanften Tüchlein entfernt.
So dann woll’n wir mal. Eigentlich will ich mich ja garnicht von dem schönen Bike trennen, aber zu wenig Zeit ... Supergepflegt, nur bei schönem Wetter gefahren und bestens gewartet. Was für ein Klingeln? Nööö die tut immer so. Ach so! Verständisvolles Nicken! Ja so ganz Fachmann ist man ja nicht und schön da stehen tut sie ja auch noch. Ach und das schöne Zubehör, was noch beigelegt ist. Doll! Geschwind die Straße rauf- und runter gedüst.
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